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WIND TURBINE SYNDROME - Angepasste Version für Nichtmediziner ► hier lesen
Spätestens seit es die BILD-Zeitung am26.07.2008 schrieb, sollte es doch beim Volk angekommen sein:
Doch eigentlich ist das ja schon längst veröffentlicht worden:
Die Erkrankung durch Windkraftanlagen erhält einen Namen: Wind Turbine Syndrome
Dr. Nina Pierpont, Wissenschaftlerin aus Connecticut, hat den Symptomen, die bei vielen Menschen auftreten, die in der Nähe von Windkraftanlagen wohnen, einen Namen gegeben: Wind Turbine Syndrome. Sie zieht aus Ihren Forschungen den Schluß, daß Windkraftanlagen nicht mit einem geringeren Abstand als 2,5 Kilometer zu der nächsten Wohnbebauung gebaut werden sollten. Auch bei Einhaltung dieses Mindestabstands würde es aber noch zu Beeinträchtigungen der Gesundheit und der Lebensqualität durch Windkraftanlagen kommen. Menschen, die zwischen 2,5 und 5 Kilometern entfernt von der nächsten Windkraftanlage wohnen, sollten auf die potentiellen Gesundheitsbeeiträchtigungen und Einschränkungen der Lebensqualität hingewiesen und angemessen entschädigt werden.
Hier wurde eine Gemeinde sehr schnell von der Realität eingeholt! Lernen wir daraus!
Wissen wo der Wind weht......
Die Windverhältnisse sind regional sehr unterschiedlich. Eine genaue Erhebung für den Standort Gemeindewald Wittislingen liegt nicht vor. Eigentlich wäre genau das eine grundlegende Voraussetzung für die Planung von Flächen zur Nutzung der Windenergie.
Daher können nur die Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zu Grunde gelegt werden.
Danach weist der geplante Standort im Jahresdurchschnitt eine mittlere Windgeschwindigkeit von ca. 5 m/s in 80m Höhe über Grund auf und liegt somit in einer schwach windhöffigen Gegend.
Das grundlegende Problem ist die Energiegewinnung in Abhängigkeit von der Windstärke. Bei den meisten Windkraftanlagen liegt die erforderliche Einschaltgeschwindigkeit bei 3 - 4 m/s. d.h. ab dieser Windgeschwindigkeit nimmt die Anlage überhaupt erst den Betrieb auf. Die Nennleistung und damit die maximale Wirtschaftlichkeit (mit der die Projektierer werben) werden erst bei ca. 13 m/s erreicht.
In Wittislingen wird bei einer Windgeschwindigkeit im Jahresmittel von ca. 5,7 m/s in 140m Höhe die Einschaltgeschwindigkeit demnach gerade mal so erreicht.
Es stellt sich hier also entschieden die Frage der Wirtschaftlichkeit.
Die Anlagen werden im Schnitt wohl nur 10 – 20% ihrer Nennleistung erreichen.
Laut DWD wird der Ertrag der Windkraftanlagen auf diesem Standort evtl. sogar unter 60% des Referenzertrags liegen und damit nicht in den Genuss der staatlich garantierten Vergütung kommen. Bestenfalls wird Vergütungsstufe 1 erreicht werden.
D.h. ein wirtschaftlich sinnvoller Betrieb kann nur bedingt gegeben sein.
Eine sehr verständliche Präsentation bzgl. Energiegewinnung in Abhängigkeit der Windstärke finden Sie unter: windpark-seligenstadt
10 Gründe warumder Wald vor Windenergieanlagengeschützt werden sollte
Bei der Windfarm Wittislingen soll aus Kostengründen anscheinend keine Rotorblattheizung geplant sein! Lesen Sie hierdie Erfahrungen, die Betroffene bereits mit dem gefährlichen EISWURF gemacht haben!
Detaillierte Informationen zu STROMKOSTEN finden Sie hier: windstrom-kosten
Energieexperte Christian Sponsel rechnet vor:
Bei momentan ca. 19.000 installierten Anlagen in Deutschland mit einer gesamt Nennleistung von ca. 22.000 MW, mit einer jährlich erzeugten Strommenge von ca. 30.000 GWh und einer Einspeisevergütung von derzeit ca. 8 ct/ kWh, ergeben sich im Vergleich zu einem konventionellen Kraftwerk (Atomkraftwerke, moderne Kohlekraftwerke, Gaskraftwerke etc.) eine Differenz 1.500.000.000 Euro. Diese enorme Summe zahlt der deutsche Stromkunde jährlich (geregelt durch das Energie-Einspeise-Gesetz, kurz EEG) umgelegt auf den Strompreis mit. Geld das an vielen anderen Stellen besser verwendet werden könnte.
Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auch, dass die Windkraft „nur“ 6% des gesamten Energiebedarfs ausmacht. Mit einem einfachen Dreisatz kann sich jeder ausrechnen welcher Subventionsbedarf notwendig wäre lediglich 50% mit Windkraft zu decken.
Vorgehensweisen der Fa. UHL und anderer Windkraftprojektierer: