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Leserbrief zum DZ-Artikel „nachgefragt“ vom 26.11.2010  „UHL WILL KLAGEN“

Widerstand besteht nicht aus einzelnen Personen

Die Aussagen von Dr. Linke, Projektplaner der Fa. Uhl Windkraft, unterstellen, die Wittislinger würden nach dem St. Florians-Prinzip handeln und die Bürger selbst seien nicht fähig, sich eine eigene Meinung zu bilden.

Hr. Linke selbst handelt anscheinend nach dem Prinzip
nicht hören, nicht sehen, nicht sagen.“

 

Er hört nicht,
dass die Stimme des Widerstandes nicht aus einzelnen
Personen besteht, sondern aus mehreren hundert Bürgern,
die diesem „windigen“ Projekt nach Abwägung der Fakten kritisch gegenüber stehen.

Taub scheint er auch gegenüber dem Landratsamt,
dessen Gutachten eindeutig belegen, dass dieses
Projekt nicht genehmigungsfähig ist!

 

Er sieht nicht,
dass die geplante Windfarm das Naherholungsgebiet
Wittislinger Trimmpfadwald, nachhaltig schädigen würde.

Blind scheint er auch zu sein gegenüber den
haarsträubenden Mängeln der eigenen (Gefälligkeits-) Gutachten,
auf die der Bund Naturschutz zu Recht aufmerksam machte.

 

Er sagt nicht,
dass die versprochenen Windmessungen nie gemacht wurden,
der manipulierte Knebelvertrag die Gemeinde entmündigt
und die Beschlüsse des neu gewählten Gemeinderats
mit beispielloser Arroganz von Uhl abgeblockt und nicht befolgt werden. 

 

…und er träumt anscheinend von Idealzuständen,
indem er im Interview behauptete, „man habe die Öffentlichkeit
jederzeit umfassend informiert“.
Schön wär’s gewesen!

 - Caroline Ehnle-Sharma, Wittislingen



12.12.10  LANGENREICHEN

Landratsamt stellt sich gegen Windrad-Standort

Meitingen Georg Roth, der im Meitinger Ortsteil Langenreichen eine Windkraftanlage errichten möchte, hat nach eigenen Angaben jetzt eine Bauvoranfrage für dieses Projekt beim Landratsamt gestellt. Der neue Standort der Anlage soll an der Hirschbacher Straße zwischen Langenreichen und Hirschbach sein (wir berichteten). Das Landratsamt beurteilt die Sache jedoch negativ.

Umwelt-Abteilungsleiter Stefan Eiblmaier vom Landratsamt bestätigte, dass eine entsprechende Anfrage vorliegt und das Landratsamt dazu auch Stellung genommen hat. Den Charakter eines offiziellen Bescheids habe diese Stellungnahme jedoch nicht.


Augsburger Allgemeine vom 12.12.2010



09.12.2010   ADELZHAUSEN

Klares Nein zum Windpark

Für ein klares „Nein“ zum Windpark Odelzhausen sprach sich der Gemeinderat Adelzhausen aus. Entscheidend für den einstimmigen Beschluss waren dabei die Argumente des Schattenwurfs, des Infra-Schattens, des Eingriffs in die Natur durch Rodung von Wald sowie der Verunstaltung des Landschaftsbildes. Die Gemeinde wäre durch die nur ein Kilometer entfernten Ortsteile Tremmel und Michelau unmittelbar betroffen und will sich solidarisch mit den Bürgern dort zeigen.

Augsburger Allgemeine vom 9.12.2010



Donauzeitung vom 9.12.2010

Rotmilane auf Kollisionskurs mit Windrädern - Symposium


Vor dem Bau jeder Anlage muss die Vogelwelt am Standort untersucht werden

Von Manuela Mayr


Augsburg Windenergie und Naturschutz, verträgt sich das? Die Sorge um Fledermäuse und Vögel ist es oft, die den Bau von Windrädern verzögert oder verhindert. Doch gerade der Bund Naturschutz in der Stadt und im Landkreis Augsburg war Mitveranstal-ter eines Symposiums zur Windenergie, das kürzlich in der Fachhochschule Augsburg vor allem Befürworter zusammenführte.

Neben Wissenschaftlern und Unternehmern waren im nahezu voll besetzten Hörsaal auch viele Kommunalpolitiker vertreten, darunter der Augsburger Landrat Martin Sailer. „Wir stehen hinter der Windkraft“, bekannte er.

Noch müssen die Augsburger 30 Kilometer fahren, um das erste Windrad zu Gesicht zu bekommen, sagte Mitorganisator Raimund Kamm. Doch nachdem auch in Sailers Landkreis Bauanträge vorliegen und es Widerstände gibt, müsse die Regionalplanung überarbeitet werden, so der CSU-Politiker: „Wir können nicht sagen, wir wollen unabhängiger von der Atomenergie werden, aber nichts dafür tun.“

Einen Eindruck von den Hindernissen, die Windkraftprojekten entgegenstehen können, gewannen die Zuhörer durch den Vortrag des Ornithologen Dr. Klaus Handke aus Bremen. Für mehr als 70 Standorte, vor allem in Norddeutschland, habe er die Gutachten zur Gefährdung von Vögeln erstellt. Die Erfahrungen dort seien aber nicht unbedingt auf den Süden übertragbar. Veröffentlichungen zum Thema beziehen sich zumeist auf Küstenregionen. „Über Waldbereiche gibt es noch wenig“, so Handke.

Weil allgemeingültige Aussagen nicht möglich sind, untersuche er ein Jahr lang jeden einzelnen Platz, an dem ein Windrad gebaut oder eine bestehende Anlage erweitert werden soll. Alle Flugbewegungen sämtlicher Vogelarten in einem Beobachtungsradius von zwei Kilometern werden aufgezeichnet. Vier bis acht Stunden liegt Handke am Stück auf der Lauer. Beobachtet werden Brutvögel und Rastvögel auf dem Durchzug, die Scheuchwirkung, die Barrierewirkung und die Gefahr von Kollisionen.

Es habe sich gezeigt, dass das Verhalten von Vögeln derselben Art individuell verschieden sein könne, etwa beim Schwarzstorch. „Viele Vogelarten lassen sich überhaupt nicht stören. Sie brüten am Fuß von Windkraftanlagen.“ Das gelte vor allem für große Anlagen. Die niedrigeren Windräder würden von Vögeln hingegen eher gemieden.

Singvögel sind Handke zufolge kaum gefährdet. Er nannte aber eine Reihe von empfindlichen Arten, darunter die Sumpfohreule, die Wiesenweihe und den Rotmilan, der in Rotorhöhe jage. Im statistischen Durchschnitt müsse pro Anlage im Jahr mit einem toten Vogel gerechnet werden, der in den Sog der Rotoren geraten ist. 40 Prozent davon seien große Vögel, davon jeder Siebte
ein Rotmilan. Einzelne Windräder seien für Vögel jedoch gefährlicher als Windparks, sagte Handke.

Georg Honold aus Neu-Ulm, der seit 1998 in Bayern und Baden-Württemberg 19 Windkraftanlagen realisiert hat, sieht sich dadurch bestätigt. Große, effektive Anlagen mit hohen Masten und großen Flügeln, die ruhiger laufen, seien sinnvoller als viele kleine, sagt er.
Honold verwirklicht Projekte für mindestens vier Investoren und übernimmt dann die Betriebsführung. Zu seinen Kunden zählen Bürgergemeinschaften und die Stadtwerke Augsburg, die bei Heidenheim an einem Windkraftprojekt beteiligt sind. Ins Stocken geraten sind dagegen zwei Planungen im Kreis Dillingen. Zöschingen und Ziertheim wären zwar interessante Standorte, weil der Wind dort stark genug weht. Doch der Gegenwind ist im Moment noch massiver. Auch der Rotmilan spielt dabei eine Rolle.



NEUBURG A.D. DONAU

Windrad verfehlt die erste Hürde

Die Voranfrage für ein weiteres Windrad im kreis Neuburg-Schrobenhausen ist im Burgheimer Gemeinderat gescheitert. Das Gremium verweigerte dem Antrag eines Landwirts aus Ehekirchen das gemeindliche Einvernehmen.

Der Antragsteller müsse das seit seit sechs Jahren ausgewiesene Sondergebiet zur Windkraftnutzung ansteuern, sagt Bürgermeister Albin Kaufmann. Der beantragte Standort zwischen Ortlfing und Leidling gehöre nicht dazu. Der Landwirt - er will eine Zwei-Megawatt-Anlage aufstellen - versucht nun sein Glück über das Landratsamt Neuburg. Lesen Sie morgen mehr im DONAUKURIER (Ausgabe Neuburg). 

 


08.12.2010   BURGHEIM

Kein "Spargelwald" auf Burgheimer Flur

Nach dem Förderstopp für Freiflächenfotovoltaikanlagen boomt auch in Bayern die Windkraft. Vor allem immer mehr Landwirte wollen diesen Trend nicht versäumen. Allerdings sind in küstenfernen Gebieten besonders hohe Masten und größere Rotorblätter nötig, um eine Windkraftanlage rentabel zu machen. Vor diesem Hintergrund beriet der Gemeinderat Burgheim in seiner Sitzung am Dienstagabend über eine Bauvoranfrage eines Bauern aus einer Nachbargemeinde, der rund 800 Meter südlich von Leidling eine Anlage errichten möchte. Der Antrag ging ohne das gemeindliche Einvernehmen weiter ans Landratsamt.

 

Augsburger Allgemeine vom 8.12.2010


ZÖSCHINGEN

Zweifel an Aussagekraft des zweiten Gutachtens

Das Thema Windkraft ist in Zöschingen nach wie vor ein heißes Eisen. In der Gemeinderatssitzung berichtete Bürgermeister Norbert Schön nun von einem Windkraft-Symposium in Augsburg, an dem er mit einigen Gemeinderäten teilgenommen hatte. Dort habe ein renommierter Gutachter erklärt, dass in Untersuchungen gezeigt werden konnte, dass große Windparks einen „Scheucheffekt“ für viele Vögel hätten. Sie würden die Windparks meiden.

04.12.2010  RENNERTSHOFEN / MARXHEIM

Ergebnisse unbrauchbar

 

Fast ein Jahr haben die Bewohner von Ammerfeld, Kienberg und Burgmannshofen darauf gewartet, dass ein unabhängiger Fachmann den Geräuschpegel des Windrads auf den Anhöhen von Rennertshofen misst. Vor drei Wochen war es endlich soweit. Doch nachdem Ingenieur Reinhard Wunderlich die Messdaten ausgewertet hat, kommt nun das ernüchternde Ergebnis: Die Ergebnisse sind nicht brauchbar.

Augsburger Allgemeine vom 4.12.2010

 


28.11.2010   ADELZHAUSEN

Sie verteidigen ihre Heimat

Eine Bürgerinitiative (BI) gegen die Windkraftanlage im Adelzhausener Wald will den Widerstand organisieren. Viele Betroffene haben sich zusammen getan, um ihre Heimat zu verteidigen.

Die Generation der 30- bis 40-Jährigen vor Ort hat Familie und kennt ihr Umfeld und dessen Entwicklung seit Jahrzehnten. Alle sehen täglich die Auswirkungen und Folgen zunehmenden Verkehrs, Autobahnausbaus, brachialen Forstumbaus nach der Staatsforstreform und der Zersiedelung ländlichen Raumes mit neuen Gewerbegebieten. Bereits vor Jahrzehnten hat eine Studie prognostiziert, dass der Raum zwischen Augsburg und München zusammenwachsen wird. Dieser Prozess läuft. Das Problem: In dem Gebiet treffen mehrere Gemeinden, Landkreise und Regierungsbezirke aufeinander. Der Infoaustausch und die Zusammenarbeit ist dementsprechend gering und oft unmöglich.

MERKUR.Online.de vom 28.11.2010

 


Ende einer "windigen Angelegenheit"?

10.5.2010   Pressemitteilung des Landkreises Dillingen

Der Bau eines Windparks mit drei Windkraftanlagen in der
Gemarkung Wittislingen ist nicht genehmigungsfähig.

Zu dem Ergebnis kam das Landratsamt Dillingen bei der Prüfung
der Genehmigungsfähigkeit insbesondere auf Grund der eindeutigen
artenschutzrechtlichen Beurteilung durch die Regierung von
Schwaben. In einer ausführlichen Stellungnahme hat die
Regierung von Schwaben die zu erwartenden Auswirkungen der
drei Anlagen auf den Artenschutz im Rahmen einer
artenschutzfachlichen und –rechtlichen Gesamtbewertung gewürdigt.

Danach ist das Vorhaben, so die zuständige Juristin am
Landratsamt, Regierungsdirektorin Christa Marx, vor allem mit
den artenschutzrechtlichen Anforderungen für den Vogelschutz
nicht vereinbar und deshalb nicht genehmigungsfähig.

Die Regierung von Schwaben begründet ihre ablehnende Haltung
insbesondere damit, dass beispielsweise für Rotmilan, Uhu,
Seeadler, Baumfalke und Wespenbussard ein erhebliches
Totschlagsrisiko durch Rotoren nicht ausgeschlossen werden
könne und zudem für Baumfalke, Seeadler und Wespenbussard ein
erhebliches, nicht zu umgehendes Störungsrisiko bestehe.

Zudem sei das betreffende Waldgebiet Teil eines Großlebensraumes
mit
einem schwabenweit herausragenden Bestand an Großvogelarten,
insbesondere von Greifvögeln und Eulen.

Auf Grund der ausgeprägten Kammlage sei mit signifikant erhöhtem
Kollisionsrisiko für hoch kreisende Großvögel zu rechnen, so
die Regierung von Schwaben. Wegen der von den Anlagen
ausgehenden Gefahren und Beeinträchtigungen für eine Reihe
Brutvögeln im Nahbereich der geplanten Anlagen werden
Verbotstatbestände nach dem Bundesnaturschutzgesetzt verletzt,
die unüberwindbar seien.

Wegen der eindeutigen Stellungnahme der Regierung von Schwaben,
so Christa Marx, beabsichtige das Landratsamt den
Genehmigungsantrag auf Errichtung der drei Windkraftanlagen in
Wittislingen abzulehnen.

Nach den Vorgaben des Verwaltungsverfahrensrechts muss
dem Antragsteller vor Erlass des ablehnenden Bescheides allerdings
Gelegenheit gegeben werden, sich zum geplanten Vorgehen der
Behörde zu äußern und ggf. den Antrag auf Genehmigung zurück
zu nehmen.

Deshalb sei mit dem Erlass eines Bescheides voraussichtlich erst in
einigen Wochen zu rechnen.

 - gez. VA Peter Hurler -

 




Sa./So. 1./2.Mai 2010  Wittislingen bekommt endlich sein Windrad!!

Leider nur bis 7:45 Uhr morgens, als der Bürgermeister es
höchst persönlich abmontierte.


Maischerz WittislingenWindrad-Maischerz



Fr. 19.02.2010  Sensationelle Enthüllungen in der TAZ:
  • WINDIGE GESCHÄFTE   taz 19.02.2010 ►  hier lesen

  • SCHWINDEL MIT GRUENEN GELDANLAGEN
           - RISIKOGESCHÄFTE MIT WINDPARKS
       taz 19.02.2010 ►  hier lesen

Dass derartige Artikel, in dem die Machenschaften der WKA - Projektentwickler am Beispiel Provento recht eindrucksvoll geschildert worden sind, in einem "linksorientierten Blatt" beschrieben worden sind,  kann man als eine kleine Sensation bezeichnen.

Die Erfahrungen in letzter Zeit lassen erkennen, dass derartige Meldungen auf die Entscheidungsträger in den Gemeinden und in den Genehmigungsbehörden bisher kaum einen Einfluss ausüben. Zu sehr sind sie von den Propaganda-Sprüchen der Windlobby und der sie unterstützenden Politiker und der NGO (BUND, DNR, NABU, Greenpeace u.v.a) infiltriert.


Doch Artikel wie diese setzen endlich belegbare und nachvollziehbare Fakten entgegen.

Denn zahlreiche Kommunalpolitiker glauben vor allem an den vermeintlich großen Geldsegen, den die Windräder in den Gemeindesäckel wehen werden. Kritische Hinweise und Warnungen, dass in den meisten Regionen Bayerns die Windhöffigkeit zu gering ist, um die sog. "WKA Stromerzeugungs -Refernzerträge" nach EEG erwirtschaften können, werden total ignoriert.
(So auch in Wittislingen und im Landratsamt Dillingen)


Man erhält in der Regel nur die stereotype Antwort :

"Wenn die Wirtschaftlichkeit der WKA nicht gegeben wäre,
würden sie die WKA - Projektanten erst gar nicht den Bau
in der Gemeinde vorgeschlagen.

       Schön, wenn dem wirklich so wäre!!!!


Der anfangs erwähnte TAZ - Artikel "Risikogeschäfte mit Windparks 19.02.2010"
lässt jedoch erkennen, dass derartige Aussagen mit der Wirklichkeit nicht übereinstimmen.

Der geschilderte Fall "Prokon" könnte möglicherweise die "Spitze vom Eisberg" sein.

Die in  den Prospekten und in Werbe-/ Propaganda-Veranstaltungen genannten Jahreserträge sind meistens aus der Luft gegriffen. Die Gutachten von Planungsbüros sind erfahrungsgemäß oftmals reine Gefälligkeitsgutachten, die keine solide Basis haben.

                                                                                                                                        

In dem TAZ - Beitrag wird auf die Verschlechterung der sog.mittleren Windjahre hingewiesen.

Dazu einige Zahlenangaben: 

Nutzungsgrad für alle deutschen WKA :
   2007 : 1834 h/a / 8760 h/a =  ca. 0,21
   2009 : 1465 h/a / 8760 h/a =  ca. 0,167

Der Nutzungsgrad aller ca. 370 WKA
in Bayern lag im Jahr 2009
bei ca. 0,125 , also um ca. 34 % niedriger
als im Bundesdurchschnitt.

hier nachzulesen




Di. 09.02.2010  
Öffentliche Petition

heute ist endlich unsere Öffentliche Petition "Mindestabstände von Windkraftanlagen" vom Petitions-Ausschuß des Deutschen Bundestages im Internet veröffentlicht worden.

Alle Informationen bzgl. Mitzeichnung finden Sie ► hier
und auch unter www.pfarrwald-haunsheim.de


Mo. 11.01.2010   19:00 Uhr  Feuerwehrhaus Ammerfeld

Nach Bürgerprotesten gegen das WKA in Kienberg lädt das Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen zur Informationsveranstaltung:

"Mögliche Lärmbelästigung durch Windkraftanlagen"   Bericht Donaukurier

An diesem Abend soll anschaulich darüber informiert werden, wie Lärm gemessen wird und was welche Größenordnung bedeutet.



EIN GUTES NEUES JAHR 2010 voller Gesundheit & Glück!

Liebe Mitstreiter,

dieses Jahr war für viele von uns negativ geprägt vom zähen Ringen
um den Erhalt unseres Naherholungsgebietes.
Das Anrennen gegen behördliche und vor allem geistige Mauern
war kräftezehrend, arbeitsintensiv und nervtötend.

Doch wie so oft im Leben kann man auch hier den negativen Seiten Positives abgewinnen:

Das Streben nach einem gemeinsamen Ziel lies uns zusammenkommen.
Bekanntschaften und Freundschaften wurden geschlossen.
Ein wertvolles Gut in dieser rastlosen Zeit, in der Menschen oft nur
nebeneinander her hasten aber nicht miteinander reden.


DANKE
für all die Unterstützung, die unsere Bürgerinitiative erfahren hat,
durch Euren Einsatz, Eure Zeit, Eure Spenden, Eure Ausdauer und den beständigen Zuspruch.


Di. 01.12.2009  Gemeinderatsitzung Wittislingen

Auf die Anfrage des Heilig-Geist-Stift Dillingen an die Gemeinde Wittislingen, wie es die Anfrage der Fa. Uhl Ellwangen wegen Übernahme der Abstandsflächen zu dem Windrad nahe dem Beuttenstetterhof bescheiden soll gibt der Gemeinderat Wittislingen folgende Empfehlung ab:

Der Gemeinderat Wittislingen empfiehlt dem Heilig-Geist-Stift Dillingen,
die Abstandsflächen nicht zu übernehmen!
Abstimmungsergebnis 10 : 3  (in Abwesenheit von 2 Räten)


Gegen diese Empfehlung waren:   Bürgermeister Hr. Hörl (FUW),  Gemeinderäte Hr. Wenger(FUW), Hr. Waltl
(FW)


Sa. 28.11.2009  Augsburger Allgemeine, Landkr. Neuburg

Windrad Rennertshofen-Ammerfeld sorgt weiter für viel Wirbel - Von Claudia Stegmann lesen Sie hier den ganzen Bericht


Do. 19.11.2009  SWR Fernsehen   "Irrwege im Umweltschutz"

Irrweg Windenergie? Von Scarlet Löhrke      

Verpasst? Kein Problem! Einfach HIER klicken und Video anschauen!

lesen Sie hier den ganzen Bericht

So. 15.11.2009  Bayerisches Fernsehen   "Aus Schwaben und Altbayern"

Download des Videos auf YouTube hier

Obwohl als objektiver Bericht angekündigt, wurde daraus leider nur eine erschreckend einseitige Sendung über den Windpark Wittislingen.
Schade um das interessante, facettenreiche Thema, das viele Menschen interessiert.

Wichtige Aspekte W A R U M wir gegen dieses Projekt sind kamen so gut wie überhaupt nicht zur Sprache.
Im Gegenteil wurde der Artenschutz am Schluß sogar fast ins Lächerliche gezogen!

Dafür durften sich zufällig? vorbeikommende Jogger ausschließlich für die Windräder aussprechen.
Hr. Uhl durfte unsere Bedenken "in den Wind" zerstreuen.
Bürgermeister Hörl diffamierte die eigenen Bürger - zumindest wenn sie der Bürgerinitiative angehören.

Als Krönung gab es noch die Falschaussage, die BI habe die "Vorschläge des Investors" die WKAs niedriger zu bauen und die Bürger an einem Bürgerwindrad zu beteiligen, nicht überzeugt.

Tatsache ist: Es gab n i e m a l s solche Vorschläge!! - zumindest nicht an die Bürgerinitiative.

Außerdem möchten wir richtigstellen, dass es sich bei der Fa. Uhl den Projektanten handelt und nicht um den Investor und auch nicht um den Betreiber! Also um denjenigen, der auf alle Fälle verdienen wird - und dann weiterzieht.

Das wichtigste am ganzen Bericht war offensichtlich, dass ein Bankangestellter der ganzen Welt kundtun konnte, dass seine ganze Familie incl. aller Töchter und Enkel in Windkraft investiert hat und mit einer Rendite von 5% rechnen darf.

Herzlichen Glückwunsch!



Do. 12.11.2009  Brief des Landratsamt Dillingen  

Aufgrund unserer Nachfrage teilt das Landratsamt Dillingen uns mit,
daß WINDMESSUNGEN "nicht Gegenstand des Prüfungskatalogs im Genehmigungsverfahren" sind.

d.h.  im LRA wird zwar über den Standort entschieden,
aber ob da evtl. nur ein laues Lüftchen weht, ist völlig wurscht!

 - Verkehrte Welt -


30.8.2009     Meldung in Radio RT1 Nordschwaben

"Im Streit um den Bau von drei Windrädern in Wittislingen wird es keinen neuen Bauantrag geben.
Das habe ein Gespräch zwischen Bürgermeister Roland Hörl und der Investorfirma Uhl ergeben.
Es gebe für Uhl keinen Grund etwas zu ändern,
weil etwa eine Verschiebung nach Norden wegen des schlechten Untergrunds nichts bringe,
so der Rathauschef im Telefonat mit unserem Sender.

Der Gemeinderat hatte dagegen gefordert festzuschreiben,
dass es maximal drei Windräder und eine Null-Toleranz-Grenze
bezüglich des Schlagschattens geben soll.
Nun muss das Landratsamt über den ursprünglichen Antrag entscheiden,
den der Gemeinderat mit einer Stimme Mehrheit abgelehnt hatte.
Spätestens Anfang November soll es, laut Hörl, ein Ergebnis geben."

       Siehe dazu: Amtsblatt Artikel der BI vom 18.09.09


28.07.09:  Gemeinderatssitzung Wittislingen

 Stellungnahme zum neuen Bauantrag der Fa.Uhl mit 3 WKAs

 Gefasster Beschluss:

Mit 8:7 Stimmen lehnt die Gemeinde Wittislingen den vorliegenden Bauantrag ab!

A b e r - Es soll eine neuer Bauantrag verfasst werden, diesmal in genauer Abstimmung mit der Gemeinde. Die 3 Standorte werden zusammen festgelegt und zwar n u r 3! Mit einer Null-Toleranzgrenze bzgl. Schlagschatten.

Die "Öffentlichen Belange", die dem Bauantrag entgegenstehen wurden nicht berücksichtigt.

Siehe dazu: Amtsblatt Artikel der BI vom 31.07.09

Die Entscheidung gestern war nur ein kleiner Aufschub, bevor Fa. Uhl die nächste Runde einläutet.
Denn die meisten Gemeinderäte wollen unbedingt die 3 WKAs haben!
Nur nicht im engen Korsett der Vorgaben von Uhl. Sie möchten mehr Mitspracherecht auf dem eigenen Gemeindegebiet.

D a s war wohl der wirkliche Grund, warum gestern abgelehnt wurde!!

Denn wenn die Räte ernsthaft daran gedacht hätten, das ganze Projekt für immer zu kippen, hätten sie "öffentliche Belange" gegen den Bauantrag angeführt. Diese sind zur Genüge vorhanden, wie Bürgermeister Ott in seiner Sitzung am 16.7.09 in Haunsheim bewiesen hat.

Doch diese Argumente wurden völlig ignoriert.


Lediglich Gemeinderätin Stoll sprach davon:

"Die artenschutzrechtliche Prüfung ist unvollständig! Das ist ein Grund zur Ablehnung des Bauantrages!"

Gemeinderat Hertwig:
"Ich wiederhole, was ich in der letzten Sitzung bereits betont habe:
Das Geschäftsgebahren von Uhl ermöglicht keine Zusammenarbeit auf Augenhöhe! Eine gemeinsame Verhandlungsbasis ist hier nicht gewährleistet.

 

Gemeinderat Lemmer:

"Da steht immer noch "mindestens 3 und weniger als 6 WKAs" und immer wieder das Wort "zurückgestellt"… Mit Geld ist alles möglich. Man muss da vorsichtig sein. Uhl wird dann eben WKAs auf Privatgrund bauen.

Der Bauantrag hat viele Mängel. Er wurde dem Gemeinderat nie richtig vorgestellt. Einen 2.Reinfall möchte ich nicht mehr erleben. Das reicht jetzt! Diesmal lese ich die Gutachten ganz genau. ...Da steht, das Landschaftsbild wird über 5 km erheblich beeinträchtigt. Der Bauantrag muss wasserdicht sein, dieser hier muss abgelehnt werden. Ich lasse mir das Ding nachher nicht um die Ohren hauen, wie es jetzt schon 3 x passiert ist."

 

Gemeinderat Kleebauer:

"Die Wurzel allen Übels ist dieser Vertrag! Uhl lenkt auch nicht ein, sondern sitzt am längeren Hebel.

Hätte mehr erwartet von einem Geschäftspartner..."

 

Der eigentliche Beschlussvorschlag von Bgm. Hörl, dem vorliegenden Bauantrag zuzustimmen, kam nicht zur Abstimmung.

Man folgte mit 15:0 Stimmen der rechtlichen Empfehlung des Landratsamtes, den Bürgerentscheid aufgrund des bestehenden Vertrages abzulehnen.

 



19.07.09  Haunsheim:

Streicherkonzert des Ensembles „Saitenwind“ unter Leitung von Hans Eller, Wittislingen
Das Waldkonzert am Haunsheimer Hochbehälter begeisterte ein breites Publikum mit Klängen von Haydn und Mozart.

DZ 23.07.09: "Das Konzert in freier Natur hatte einen sehr aktuellen Hintergrund, denn unweit des herrlichen Fleckchens am Waldrand mit Blick auf das Donautal sollen in Bälde mindestens drei Windräder inmitten des Waldgebietes aufgestellt werden."

 


16.07.09  Gemeinderatssitzung Haunsheim:


Einstimmige Ablehnung des nachbarschaftliches Einvernehmens zum Windpark Wittislingen.
Die Begründungen für die Ablehnung zusammengefasst:

 

  • Erschließung der Wege sei nur teilweise gesichert. Auf eine Verbreiterung der Wege bestehe kein öff.-rechtlicher Anspruch.
  • Die WEA 3 habe ihren Standort im Graureiher-Schutzbereich und sei somit nicht genehmigungsfähig.
  • Die vom Bundesamt für Naturschutz herausgegebenen Empfehlungen bezüglich der Abstände von WKA zu Horten bzw. Revierzentren von Vögeln würden trotz Umplanung wiederum nicht eingehalten. Streng geschützte Vogelarten …befänden sich innerhalb der vom BfN empfohlenen Abstände.
  • Das von Natur geprägte Landschaftsbild werde durch die enorm hohen Anlagen und die exponierte Lage stark beeinträchtigt.
  • Die Gemeinde Haunsheim fordere die Einhaltung einer Abstandsfläche in Höhe der Windenergieanlagen zu gemeindlichen Grundstücken.
  • Der Rotor der WKA 2 rage über einen gemeindlichen Feldweg hinaus. Die Gemeinde Haunsheim lehne strikt ab, dass die Anlage so errichtet wird. Von der Anlage könnten Gefahren für den Verkehr, vor allem für den Fußgängerverkehr entstehen. Das Abbrechen von Rotorteilen und sog. Eiswurf seien nachweislich belegbare Gefahren, die … nicht hinnehmbar seien.
  • Der Antragsteller müsse einen Plan mit den genauen Rodungsflächen vorlegen.
  • Von der Unteren Naturschutzbehörde sei zu prüfen, ob für die notwendigen Rodungen eine Naturschutzausgleichsfläche hergestellt werden müsse. Dies sei bisher aus dem Bauantrag nicht ersichtlich.
  • Aufgrund der im erstmaligen Antrag dargestellten Kurvenradien der Baufahrzeuge (vor allem für die Anlieferung der Rotorblätter) ergäben sich sehr große Wegeflächen in den Kurvenbereichen. Eine genaue Festlegung der Fläche sei aufgrund der fehlenden Bemaßung in beiden bisher gestellten Bauanträgen leider nicht möglich.